Einführung und Tutorial

Sed

Grundlagen des sed


Der sed-Stream-Editor besteht aus etwa 25 Befehlen. Der Name stammt ist übrigens eine Konkattenation von "s" für "stream" und "ed", der Dinosaurier unter den Unix-Editoren. Wie der Name schon sagt dient der sed zur Bearbeitung von Datenströmen, so wie sie zum Beispiel über eine Pipe übermittelt werden. Auch wenn der sed dem Wesen nach ein Editor ist, so unterscheidet er sich in einem Aspekt grundlegend von anderen Editoren: Er ist nicht interaktiv.

Eine typische Anwendung für sed besteht darin, in einem Text eine bestimmte Zeichenkette durch eine andere zu ersetzen. Der dazugehörige Befehl lautet "s". Außerdem muss man noch den zu ersetzenden String (Suchmuster) und den Ersetzungsstring angeben, alles getrennt durch ein "/".
(Speichern Sie bitte, falls Sie es nicht bereits getan haben, den Text der Linux Definition in eine Datei linux_definition.txt, um das nachfolgende Beispiel nachvollziehen zu können!)

sed "s/Free/Freie/" linux_definition.txt

Die Ausgabe dieses Textes ist bis auf eine Zeile (siehe rote Markierung, die allerdings nicht von sed stammt) identisch mit dem ursprünglichen Text:

Definition von Linux

nach Wikipedia

Linux bezeichnet im engeren Sinne den freien, GPL-lizenzierten
Linux-Kernel, wird aber allgemein verwendet, um darauf aufbauende
freie Betriebssysteme zu bezeichnen.
Im Sprachgebrauch der Freie Software Foundation wird die bekannteste,
unixoide Betriebssystemvariante als GNU/Linux bezeichnet, das aus dem
Linux-Kernel und Betriebssystem-Komponenten von GNU und Anderen
kombiniert ist. Weniger bekannte Betriebssysteme, die den Linux-Kernel
einsetzen sind z.B. das Dresden Real-Time Operating System Project
(DROPS) sowie Linux für Microcontroller (µCLinux). Beide sind jedoch
nicht, wie Linux, unixoid aufgebaut. Linux ist kein waschechtes Unix,
auch wenn das immer wieder fälschlicherweise behauptet wird.

Die Bezeichnung Linux wird im heutigen Sprachgebrauch meist für ganze
Installationen, oder Linux-Distributionen verwendet, in denen
umfangreiche, meist freie Software zusammengestellt ist. Sie enthält
den Linux-Kernel, die GNU-Software und viele darüber hinausgehende
Programme wie freie X11-Grafikserver, Arbeitsoberflächen (z.B. GNOME
oder KDE), Bürosoftware (z.B. OpenOffice.org), Bildbearbeitung
(z.B. Gimp) oder Webserver (z.B. Apache).
(Text von http://de.wikipedia.org/wiki/Linux )




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